PV-Verschaltung
Module auf einer oder mehreren Dachflächen anordnen, Strings von Modul zu Modul verlegen und auf mehrere Wechselrichter und MPP-Tracker verteilen. Modulfelder lassen sich auch auf Mikro-Wechselrichter (Balkonkraftwerk-Wechselrichter) legen, die sich AC-Zuleitungen teilen. Spannungen und Ströme werden bei Kälte und Hitze geprüft; daraus entstehen Stringplan, Stromlaufplan mit DC- und AC-Seite und Stückliste.
Anlage
Werte aus den Datenblättern. Alles wird in diesem Browser gespeichert.
Modul und Temperaturen
Dachflächen
Wechselrichter
Mikro-Wechselrichter
Für Modulfelder mit Anschluss „Mikro-WR“: Jedes Modul geht auf einen eigenen Eingang, mehrere Mikro-WR teilen sich eine AC-Zuleitung.
Zuleitungen
Namen der Mikro-WR
Leitungen und Netz
Modulanordnung und Strings
String wählen und Module der Reihe nach antippen – vom Plus- zum Minusende. Erneutes Antippen des letzten Moduls nimmt es wieder heraus. Auf Feldern mit Mikro-WR legt ein Tippen das Modul auf den gewählten Mikro-WR; ist er voll, entsteht automatisch der nächste. Im Modus „Module setzen“ schaltest du Plätze an oder aus (Schornstein, Fenster).
Prüfung der Belegung
Strings
MPP-Tracker
Wechselrichter
Mikro-Wechselrichter
Zuleitungen und Phasen
Rechenweg
Stromlaufplan
Übersicht in einpoliger Darstellung: Strings, DC-Trennung und Überspannungsschutz, Wechselrichter mit MPP-Trackern, Mikro-Wechselrichter an ihren Zuleitungen, AC-Leitungen, Schutzorgane, Zähler und Netz. Bezeichnungen nach DIN VDE 0100-712 und VDE-AR-N 4105.
Stückliste
Formelsammlung
Grundlagen der Prüfung (DIN VDE 0100-712, DIN EN 62548).
Temperaturkorrektur
X(T) = XSTC · (1 + k/100 · (T − 25 °C)), k = βU für Spannungen, αI für Ströme.
Spannungen je String
n · UOC(Tmin) ≤ UDC,max; n · UMPP(Tmax) ≥ UMPP,min und ≥ UStart; n · UMPP(Tmin) ≤ UMPP,max.
Ströme je MPP-Tracker
s · IMPP ≤ Imax; s · 1,25 · ISC(Tmax) ≤ ISC,max. Parallele Strings an einem Tracker brauchen gleiche Modulzahl und gleiche Ausrichtung.
Rückstrom
Ab drei parallelen Strings: (s − 1) · 1,25 · ISC > IR ⇒ Strangsicherung gPV je String.
DC-Leitung
Länge = Weg durch die Module + 2 · Abstand zum Wechselrichter; PV = 2 · l · IMPP² / (κ · A), κ = 47 m/(Ω·mm²) bei 70 °C.
AC-Seite
IAC = PAC / (√3 · 400 V) bzw. PAC / 230 V; Leitungsschutz ≥ IAC,max nach Herstellerangabe; RCD nach Herstellerangabe (Typ A genügt, wenn der Wechselrichter keinen DC-Fehlerstrom einspeisen kann).
Mikro-Wechselrichter
Je Eingang ein Modul: UOC(Tmin) ≤ UDC,max; UMPP(Tmax) ≥ UMPP,min; UMPP(Tmin) ≤ UMPP,max; ISC(Tmax) ≤ ISC,max. Liegt IMPP über Imax, begrenzt der Mikro-WR (kein Fehler, aber Ertragsverlust).
Gemeinsame Zuleitung
I = k · SAC / 230 V ≤ In des Leitungsschutzschalters; ΔU = 2 · l · I / (κ · A), κ = 56 m/(Ω·mm²); empfohlen ΔU ≤ 1 %, höchstens 3 %. Die Zahl der Mikro-WR je Zuleitung begrenzt zusätzlich der Hersteller.
Phasen
Einphasige Einspeiser auf L1, L2 und L3 verteilen; der Unterschied zwischen den Phasen darf 4,6 kVA nicht übersteigen (VDE-AR-N 4105).
DIN VDE 0100-712, DIN EN 62548, VDE-AR-N 4105, VDE-AR-N 4100. Der Plan ersetzt keine Ausführungsplanung; Herstellerangaben von Modul und Wechselrichter haben Vorrang.